top of page
P2050043 H8 PIXELS72.avif
P2050043 H8 PIXELS72.avif

Heilige Erde

Im Inneren des Heiligtums befindet sich ein kleiner Raum mit dem „Pocito“ – dem Brunnen mit heiliger Erde. Um hineinzugreifen, muss man knien, so wie Bernardo Abeyta kniete, als er am Karfreitag 1810 an genau dieser Stelle das Kruzifix der Kapelle Unseres Herrn von Espuipulas entdeckte. Seit diesem Tag kommen Pilger hierher, um spirituelle, seelische und körperliche Heilung zu suchen. Viele reiben die Erde auf die heilungsbedürftigen Körperstellen; andere bringen sie zu kranken Angehörigen nach Hause, die die Reise nicht selbst antreten konnten. Zeugnisse und Fotografien von Pilgern aus den vergangenen Jahren schmücken die Wände des angrenzenden Raumes – ein stilles Zeugnis des Glaubens, der die Menschen seit über zwei Jahrhunderten hierher zieht.

Weil so viele Pilger den Schmutz mit sich trugen, begann der Boden des Raumes in den 1960er Jahren abzusacken, und man verlegte Steinplatten, um ihn zu stabilisieren. Seitdem wird der Boden des Raumes mit Erde aus den umliegenden Hügeln aufgefüllt.

Das Santuario de Chimayó verdankt sein Fortbestehen der Großzügigkeit der Einwohner von Chimayó und der vielen Besucher, die in diesem schlichten, uralten Ort etwas Wertvolles und Bewahrendes entdecken. Spenden tragen zur laufenden Pflege des Gebäudes, seiner Kunstwerke und des umliegenden Geländes bei.

Spenden sind ausdrücklich erwünscht und werden sehr geschätzt. Ihre Beiträge tragen zur Erhaltung und Pflege der historischen Mission bei, damit das Gelände auch künftigen Generationen als Ort des Glaubens, der Geschichte und der Gemeinschaft dienen kann.

Reichen Sie eine Spende für Holy Dirt ein
bottom of page